Video-Marketing – ein Top Trend in 2015?

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Werden Sie in 5 Jahren diesen Newsletter lesen oder schauen? Die Frage scheint durchaus ihre Berechtigung zu haben in Anbetracht der verschiedenen Anzeichen, welche darauf hinweisen, dass Video-Marketing zukünftig eine wichtige Rolle im Digital Marketing einnehmen werden. Nachfolgend zeigen wir Ihnen einige Zahlen und Fakten rund um Video-Marketing und erklären, weshalb auch mit kleinen Budgets durchaus Video-Marketing betrieben werden kann.

Zahlen und Fakten rund um Video-Marketing

Google, Facebook und Yahoo, drei Schwergewichte der Internetwerbung, haben im letzten Jahr ihre Werbeplattformen für Videowerbung stark ausgebaut. So gab Yahoo im November 2014 die Übernahme des Video-Werbedienstes BrightRoll bekannt (https://yahoo.tumblr.com/post/102392414764/yahoo-to-acquire-brightroll), welche Yahoo zur Nummer eins im umkämpften US-Markt für digitale Videowerbung machen soll.

Facebook arbeitet laufend an Möglichkeiten der Video-Werbung und führte letztes Jahr die Premium Video Ads ein (https://www.facebook.com/business/news/Premium-Video-Ads-on-Facebook-UK). Zudem scheint es, als sei Facebook klar zum Angriff auf YouTube übergegangen, was nach Socialbakers schon im November 2014 dazu führte, dass auf Facebook mehr Facebook- als YouTube-Videos geteilt wurden (https://uk.businessinsider.com/facebook-video-v-youtube-market-share-data-2014-12):

Anteil Likes für Facebook Videos übertrifft diejenigen von YouTube

Quelle: UK-Business Insider

Die Idee von Facebook scheint klar zu sein: Warum Videos von anderen Plattformen (YouTube) verteilen, wenn man selber ein grosser Video Hub werden kann?

Schliesslich wurden in 2014 auch noch die Video Ads von Instagram präsentiert (https://www.adweek.com/news/technology/instagrams-video-ads-are-live-big-brands-board-161081).
Doch wieso all diese Investitionen und Neuerungen im Bereich Video? Einige Fakten können uns dazu Anhaltspunkte liefern:

Neue Plattformen für Video Native Advertising (welche Sie im Auge behalten sollten), gibt es schon!

Mit dem Aufkommen von Video Native Advertising, also Video Werbung im bekannten Umfeld respektive eingebettet in redaktionelle Inhalte, welche auch Virales Marketing beinhalten, sind auch zahlreiche, neue Werbeplattformen entstanden, wie beispielsweise Teads.tv (https://teads.tv/#/de/platform) in Europa oder Unruly Media (https://unruly.co/) in den USA.

Diese Plattformen sind vergleichbar mit der Display-Werbung von AdSense und erlauben es Ihnen, Ihre Video-Kampagnen vor allem in Blogpost zu platzieren. Momentan scheint es so zu sein, dass Native Advertising den Grad des Teilens (Verbreitung via Social Media) markant erhöht, wobei Videos an sich so oder so schon sehr oft geteilt werden, und damit stark zur viralen Verbreitung beiträgt.

Unser Tipp: Schauen Sie sich diese Plattformen ruhig mal aus der Nähe an und befassen Sie sich ganz allgemein auch mit dem Thema Native Advertising; es könnte sich lohnen. Die Technologie dafür scheint auf jeden Fall bereit zu sein!

Videos für kleine Budgets unmöglich?

Sie denken sich jetzt vielleicht: Schön und gut, aber Videos sind sehr teuer! Selbstverständlich hat ein Video, welches von Profis erstellt wird seinen Preis. Aber es gibt durchaus auch Möglichkeiten für kleinere Budgets. Es muss ja nicht immer ein „Hochglanzvideo“ sein, vielfach kann ein Video welches beispielsweise zusammen mit einem guten Text publiziert wird, grössere Wirkung haben. Nehmen Sie sich ein Beispiel anwww.gartenvideo.com. Einige Inputs:

  • Video Tutorials (Anleitungen): Schnappen Sie sich das beste Smartphone und filmen Sie das, was Ihr Unternehmen am besten kann: eine Industriemaschine flicken, Züri Gschnätzelts kochen, Daten analysieren, alles kann interessant sein.
  • Unternehmenspräsentation: Suchen Sie sich den/die sympathischsten Mitarbeiter/ -in aus und schicken Sie ihn oder sie auf einen Unternehmensrundgang, beispielsweise um die Hände Ihrer Mitarbeitenden zu schütteln.
  • Video Feedbacks: Packen Sie sich nach dem Meeting einen (gutgesinnten) Kunden und bitten Sie ihn ein kurzes Feedback zu Ihrer Arbeit zu geben. Auch dafür benötigen Sie kein Studio, sondern ein Smartphone reicht völlig aus.
  • Eine Geschichte erzählen: Wie wäre es mit einem kurzen Video über eine Erfolgsgeschichte Ihrer Firma, eine amüsante Episode oder ein spezielles Ereignis? Sicherlich passiert auch in Ihrem Unternehmen (fast) täglich etwas, was Sie danach zu Hause erzählen. Wieso nicht ein kurzes Video daraus machen?

Gerade im B2B kann Video Advertising schwierig sein, aber auch sehr erfolgsversprechend. Geschäftskunden, im Gegensatz zum Consumer, können durchaus sehr viel mehr Interesse daran haben, was Sie in Ihren Videos zu sagen haben. Zudem kann ein Nischeneffekt bei der Verbreitung Ihres Videos wertvoll sein. Hier finden Sie fünf gelungene Beispiele für B2B Video Marketing: https://www.vidyard.com/blog/examples-of-b2b-video-marketing/

Fazit

Einiges deutet darauf hin, dass in den nächsten Jahren die Bedeutung von Video im Content Marketing zunehmen wird. Wir bleiben dran! Sie auch?

 

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