Mailings im Digitalen Zeitalter

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Wann haben Sie zuletzt Ihre Kunden befragt, einen Prospekt per Post versandt oder einen E-Mail-Newsletter verschickt? Sind solche Kommunikationsmittel in der heutigen Zeit von Social Media überhaupt noch nötig? Oder reicht es, via Facebook und Twitter erreichbar zu sein und Fragen möglichst in Echtzeit zu beantworten?

Wie genau Sie mit Ihren Kunden kommunizieren, hängt vom Geschäft ab, welches Sie betreiben. DASS Sie kommunizieren sollten, ist aber unabhängig davon, was Sie verkaufen. Je enger Sie in Kontakt mit Ihren Kunden treten, umso eher erkennen Sie deren Bedürfnisse und können darauf reagieren. Wir zeigen Ihnen hier deshalb einige Möglichkeiten der Kommunikation auf und verweisen dabei auf Checklisten und Inhalte, welche in Ihrem WEKA-Abonnement enthalten sind:

Der klassische Werbebrief

Eine Werbebotschaft per Brief versenden ist immer noch eine der persönlichsten Arten, mit Kunden oder Interessenten in Kontakt zu treten. Unter der Rubrik Direktmarketing finden Sie dazu viele Anregungen und Checklisten, so auch diese Tipps für ein erfolgreiches Mailing:

  • Umfang Die Regel ist „Weniger ist mehr“. Der Umfang sollte eine Seite nicht überschreiten.
  • Text Auf Blocksatz sollte verzichtet werden. Flattersatz (rechts nicht bündig) wirkt bei den Kunden sympathischer.
  • Hervorhebungen Titel und wichtige Informationen sollten unterstrichen oder fettgedruckt unterstützt werden. Dies wirkt besser als Kursiv-, Versal- und Sperrschriften.
  • Absätze Diese sollten möglichst kurz gehalten werden.
  • Satzlänge Sätze mit maximal 15 Wörtern sind angenehmer zu lesen. Ebenfalls sollte auf geschachtelte Sätze sowie viele Nebensätze verzichtet werden.
  • Satzzeichen Kommas spärlich einsetzen. Dafür wirken Punkte und Ausrufezeichen viel stärker.
  • Wortlänge Lange Wörter trennt man am besten mit einem Bindestrich ab. Somit werden sie schneller sichtbar (z.B. Winter-Angebot oder Sonder-Preis).
  • Wortwahl Verwenden Sie möglichst keine Fach- oder Fremdwörter, ausser das Zielpublikum ist sich solche Fremdwörter gewohnt (z.B. Ärzte).
  • Befehlsform Die Imperativform ist in Mailing-Texten erwünscht. Satzanfänge wie „Rufen Sie noch heute an…!“ oder „Schlagen Sie jetzt zu…!“ regen den Kunden zum Kauf an.
  • Persönliche Pronomen Als Faustregel gilt: 1/3 wir-/absenderbezogene und 2/3 Sie-/empfängerbezogene Formulierungen. Im Vordergrund sollten „Sie, Ihre, Ihr“-Wörter stehen und nicht „wir, unsere, unser“.
  • Typografie Serifenschriften wie Courier oder Times sind besser lesbar als andere, können jedoch altmodisch wirken. Wenn man definierte Schriften verwendet, dann unbedingt CD-Schrift verwenden (Corporate Identity).
  • Unterschrift Die Werbetexte werden durch eine Unterschrift persönlicher. Ebenfalls lässt sich dadurch Vertrauen aufbauen und dem Kunden ein gutes Gefühl vermitteln, bei einer Person einzukaufen, die voll und ganz hinter ihrem Unternehmen steht.  Als Faustregel gilt: 1/3 wir-/absenderbezogene und 2/3 Sie-/empfängerbezogene Formulierungen. Im Vordergrund sollten „Sie, Ihre, Ihr“-Wörter stehen und nicht „wir, unsere, unser“.
  • Typografie Serifenschriften wie Courier oder Times sind besser lesbar als andere, können jedoch altmodisch wirken. Wenn man definierte Schriften verwendet, dann unbedingt CD-Schrift verwenden (Corporate Identity).
  • Unterschrift Die Werbetexte werden durch eine Unterschrift persönlicher. Ebenfalls lässt sich dadurch Vertrauen aufbauen und dem Kunden ein gutes Gefühl vermitteln, bei einer Person einzukaufen, die voll und ganz hinter ihrem Unternehmen steht.

Rückantwort leicht gemacht

Eine bereits frankierte Rückantwort-Karte ist ein absolutes MUSS für jeden Werbebrief. Daneben sollten aber auch die Website-Adresse und eine Telefonnummer angegeben sein, damit jeder für sich entscheiden kann, in welcher Form er mit Ihnen in Kontakt treten möchte. Infos zur Gestaltung der bereits vorfrankierten Rückantwort-Karte finden Sie unten bei den Links.

Geschenke unter Freunden

Der physische Versand von Geschenken löst fast immer einen positiven Effekt aus. Die Lupe, welche das Fastenopfer einmal zusammen mit einem Bettelbrief versandt hat, ist jedenfalls aus meiner Hosentasche kaum mehr wegzudenken, da ich zum Lesen langsam eine Brille benötige. Oder auch Blumensamen, welche den Frühling ankünden, können für Freude sorgen. Oder ein Fasertuch, mit dem man nicht nur Brillengläser sondern auch Smartphone- und Tablet-Bildschirme reinigen kann. Bedruckt mit dem Logo halten Sie den Absender lange in Erinnerung. Doch auch Gutscheine sind sehr gut geeignet, die Lebenserwartung eines Werbebriefes zu erhöhen. Lesen Sie dazu unbedingt den Artikel Erfolgreiche Verkaufsförderung mit Gutscheinen; denn Gutscheine in jeder Form sind momentan nicht nur Hype sondern bringen auch Umsatz!

E-Mail-Newsletter

Eine der effizientesten Arten, in Kontakt mit Kunden zu bleiben, ist sicherlich der E-Mail-Newsletter. Verschicken Sie ihn aber nur, wenn Sie wirklich etwas zu erzählen haben und nicht einfach nur zur Erinnerung, dass es sich noch gibt. Er muss nützlich sein für die Empfänger und kann somit ruhig auch einen elektronischen Gutschein enthalten, denn wir alle sind Schnäppchenjäger und lassen selten einen Gutschein einfach verfallen. Achten Sie dabei auf aber folgende Punkte, welche in der Checkliste für den Versand kommerzieller E-Mails nachzulesen sind:

  • Kommerzielle E-Mails dürfen nur an Adressaten versendet werden, mit denen entweder bereits ein Kundenverhältnis besteht oder die explizit kommerzielle Kommunikation per E-Mail wünschen (Opt-in-Prinzip).
  • Auch bestehenden Kunden bzw. Adressaten, die dem Empfang von kommerziellen E-Mails einmal explizit zugestimmt haben, muss jederzeit die Möglichkeit geboten werden, die kommerzielle Kommunikation per E-Mail für die Zukunft abzulehnen (Opt-out-Funktion).
  • Werden E-Mail-Adressen erhoben, muss der Zweck der Verwendung den Inhabern der Adressen kommuniziert werden und die Adressen dürfen nur zum angegebenen Zweck verwendet werden.
  • E-Mail-Adressen dürfen nicht ohne Zustimmung des entsprechenden Adressaten an Dritte weitergegeben werden.
  • Kommerzielle E-Mails müssen schon in der Betreffzeile als solche erkennbar sein.
  • Bei kommerziellen E-Mails muss der Versender klar ersichtlich und ohne weiteres identifizierbar sein.

Facebook

Wenn Sie via Facebook in Kontakt mit Ihren Kunden und Fans bleiben möchten, so sollten Sie sich eine kleine Strategie zurecht legen, denn ein Facebook-Auftritt benötigt Betreuung, welche über die normalen Bürozeiten hinausgeht. Lesen Sie dazu das Business Dossier Social Media. . Hier erfahren Sie alles, was Sie zu einem erfolgreichen Start benötigen.

Gezwitscher – ja aber

Wie Sie mit Twitter erfolgreich in die Schlagzeilen gelangen, können Sie von Herrn Meier von der SBB lernen (siehe Links unten). Auch hier gilt, wie bei Facebook: nur wenn Sie permanent etwas zu sagen haben, was andere auch interessieren könnten, sollten Sie sich einen Twitter-Account fürs Geschäft zulegen.

Videos

Unpersönlich und trotzdem sehr kommunikativ sind Videobotschaften, welche Sie via Google verbreiten können, z.B. die TrueView Videoanzeigen auf YouTube-Film. Auch hierzu finden Sie in Ihrem Abonnement diverse Hintergrundinformationen.

Wir wünschen viel Erfolg bei der Kommunikation mit Ihren Kunden!

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